Posts Tagged ‘Religion’
Posted by admin in Andere Blogs, Gelesen, Politik Samstag, 6 März 2010 15:30 No Comments
Hamburger Abendblatt: Ich bin Jude, die Vorhaut fehlt – Junge Juden in Deutschland
Femokratieblog: Diskussion zum MANNdat-Brief zum Gesetzentwurf des Bundesrates zur Frauenbeschneidung
med1: Der Arzt meinte, das Vorhautbändchen geht irgendwann von allein weg
Posted by admin in Allgemein, Religion Freitag, 5 Februar 2010 19:28 4 Comments
Wenn man – wie etwa pro familia – Straßenumfragen zu unangenehmen Themen macht, trifft man auf Stereotype, auf Klischees. Es ist fast vorhersehbar, was man in diesem Beschneidungsvideo der ganz besonderen Art zu hören bekommt.
Die Hauptdarsteller:
- Der scheinbar Gleichgültige, der in Wirklichkeit nicht genau weiß, worum es eigentlich geht.
- Die (Vorsicht: Ironie!) ‘erfahrene’ Mutti, die genau zu wissen glaubt, was eine Phimosenverengung (!) ist und einen leicht glasigen Blick bekommt, wenn ihr (oh Wunder) schließlich doch noch das Wort Luststeigerung im Zusammenhang mit der Amputation der Penishaut über die Lippen kommt
- Der Unreligiöse
- Der Religiöse, der ernsthaft glaubt, dass ‘Gott’ (der den Mann nach seinem Ebenbild und mit Vorhaut erschaffen haben soll) sich “dabei” (also beim Abschneiden derselben) etwas gedacht haben muss
- Der wirklich Gleichgültige
- Der Afrikaner, der es nicht anders kennt und diesen Unsinn für wichtig hält und dessen Argumentationsniveau nur knapp an das von vierjährigen Kindergartenkindern heranreicht.
- Und die gackernden Hühner, für die man sich eigentlich fremdschämen müsste: So frei nach dem Motto, wenns nicht gut wäre, würds ja keiner machen.
Bitteschön, eine Umfrage, die fast sehenswert wäre, wenn sie nicht diese ganzen merkwürdigen Klischees bedienen würde: Link zu Sextra
Danke, pro familia, ich find den Film klasse!
Diese Frage müsste sich eigentlich jeder stellen, der von dem Fall eines 8jährigen Jungen aus Hamburg gelesen hat:
Seine muslimischen Eltern wollten ihn rituell beschneiden lassen. Das allein ist streng genommen schon schlimm genug.
Noch schlimmer war aber, wie genau das dann auch geschehen ist. Ein 35jähriger Arzt wollte eine koreanische Beschneidungsklemme verwenden, die Eltern waren damit nicht einverstanden, es kam zum Streit und die Eltern haben ihre Einwilligung zurückgezogen. Ab dann ging es ganz schnell. Ohne ausreichende Betäubung wurde dem 8jährigen, der schreiend um sich geschlagen hat, die Vorhaut abgeschnitten.
Die zuständige Staatsanwaltschaft hat den Arzt angeklagt, das Amtsgericht hat das Verfahren gegen Zahlung einer Auflage von nur 2.000 Euro wieder eingestellt. Vermutlich wird der Fall die Gerichte aber weiter beschäftigen, die Anwältin der Eltern prüft nämlich, ob sie zivilrechtlich gegen den Arzt vorgehen will.
Was wäre nun aber gewesen, wenn der 8jährige Junge ein Mädchen gewesen wäre? Wenn die Eltern aus religiöser Überzeugung die Kitzlervorhaut hätten entfernen lassen wollen? Ein Eingriff der genauso sinnlos und schmerzhaft ist? Wären die Eltern mit einem blauen Auge davongekommen? Und wäre der Arzt unbestraft geblieben?
Sicherlich provokante Fragen, sie drängen sich aber förmlich auf.
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Posted by admin in Andere Blogs, Religion Dienstag, 8 April 2008 12:13 6 Comments
Diese Frage ist eigentlich recht einfach zu beantworten: Ja, natürlich ist Beschneidung Körperverletzung, medizinische Heileingriffe sind es im Übrigen auch.
Mit der Frage der Strafbarkeit der Knabenbeschneidung hat man sich jetzt in Deutschland erstmals wissenschaftlich befasst.
Dr. iur. Holm Putzke, Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum hat seine Arbeit mit dem vielversprechend klingenden Untertitel “zugleich ein Beitrag über die Grenzen der Einwilligung in Fällen der Personensorge” auszugsweise veröffentlicht.
(via bilder und notizen)
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Posted by admin in Religion Sonntag, 30 März 2008 15:31 3 Comments
Seit einigen Monaten tingelt Herr Prof. Mohammed Belghazi von der Universität in Rabat (Marokko) durch Ostdeutschlands Volkshochschulen und hält dort Vorträge.
Tiefgründige Einblicke will er bieten, die seiner Meinung nach oftmals oberflächlichen und falschen Darstellungen in den Medien zurechtrücken.
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