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Buben-Beschneidung boomt in Österreich, nicht aber in den USA

So einfach könnte man einen Artikel der oberösterreichischen Nachrichten zusammenfassen.

Natürlich werden auch von den Österreichern wieder sämtliche Klischees bedient, seien sie noch so falsch oder gar albern. So wird etwa behauptet, in Afrika seien rund 90 Prozent der männlichen Bevölkerung unabhängig von der Religionszugehörigkeit ohne Vorhaut. Eine stolze Zahl, für die es natürlich keinerlei Belege gibt.

So wird etwa die Leiterin der Kinderurologie der barmherzigen Schwestern in Linz zitiert, wonach Eltern einem solchen Eingriff immer aufgeschlossener gegenüberstünden. Wider dem gesunden Menschenverstand ist hier gar von einer Indikation aus hygienischen und präventiven Gründe die Rede. Eine medizinische Indikation ist das nämlich nicht. Besonders barmherzig handeln die Schwestern dort alsoin Zeiten von Wasser und Seife nicht.

Gleichzeitig gibt es Berichte, wonach die Beschneidungsrate in den USA stark rückläufig sein soll. Eine komische Welt. Was ist nur bei unseren südlichen Nachbarn los?

Verengt, aufgepolstert, glatt rasiert

Nein, es geht nicht um Vorhautverengung: Der österreichische “Standard” berichtet über einen Gynäkologenkongress in Salzburg.

Das, was, wenn es ohne Einwilligung der Opfer in Dritte-Welt-Staaten und auf der arabischen Halbinsel durchgeführt wird, als Genitalverstümmelung gilt und hierzulande als eigener Straftatbestand definiert werden soll, ist etwas, was sich viele Frauen in abgewandelter Form wünschen um “normal” auszusehen, einem Schönheitsideal zu entsprechen, dass die Natur nicht kennt.

Es stellt sich wieder die Frage, wo hört Verstümmelung auf, wo fangen “normale” Schönheitsoperationen an.

Die geplante Änderung der Strafgesetzbuches schließt nämlich Einwilligungen in “weibliche Genitalverstümmelungen durch Beschneidung” zumindest dem Wortlaut nach aus, das Verkürzen der Klitorisvohaut, eine Form der Frauenbeschneidung, gehört jedoch zum mittlerweile gewünschten Standardprogramm einiger Patientinnen. Ganz besonders stellt sich jedoch die Frage, warum wünschen sich so viele Frauen einen derartigen Eingriff?

Jetzt ist die Phimose Schuld – oder wie “das Monster von Amstetten” zum Monster wurde.

Es hat lange gedauert, jetzt liegt es vor, das psychologische Gutachten über Josef Fritzl. Als emotionaler Invalide wird er beschrieben, der unter massiven und massiv verletzenden Aggressionsausbrüchen der Mutter litt.

Und dann das:

Josef Fritzl wuchs ohne Vater auf und wurde von seiner Mutter abgelehnt, sadistisch misshandelt und ständig im Stich gelassen. Eine Phimose des Buben, die ihn wegen der Verengung der Harnröhre beim Urinieren höllisch schmerzte, ließ die Mama erst behandeln, als eine Nachbarin vehement darauf drängte.

Aus der Wut auf die Mutter wurde ein rücksichtsloser Dominanzanspruch gegenüber Frauen. Und aus seiner Einsamkeit wuchs das Bedürfnis, einen Menschen „ganz für sich zu besitzen“, nach einer „unstörbaren und unlösbaren Bindung“

Quelle: OE24.at

In der Tat ist es furchtbar, wenn eine Mutter sich nicht um ihren kleinen Sohn kümmert und nicht vernünftig für ihn sorgt. Was aber hat eine Phimose (Verengung der Vorhaut) mit der Harnröhre zu tun? Eigentlich überhaupt nichts. Auch verwunderlich ist, dass Josef Fritzl bisher nur Gutes über seine Mutter berichtet hat.

Da dürfte wohl noch Klärungsbedarf bestehen.

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