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Gute Beschneidung und böse Beschneidung?

Die beiden FDP-Justizminister aus Baden-Württemberg und Hessen wollen durch Einfügung eines § 226a Strafgesetzbuch einen neuen Straftatbestand “Genitalverstümmelung” normieren.

“Solche Taten gehen wegen der lebenslangen körperlichen und seelischen Folgen für die Opfer über eine bloße Körperverletzung weit hinaus”, so die Minister. Insoweit ist ihnen auch sicherlich Recht zu geben.

Warum es hierzu aber eines § 226a geben muss, erschließt sich mir nicht, einen Tatbestand der schweren Körperverletzung gibt es bereits, die Genitalverstümmelung bei beiden Geschlechtern ist danach strafbar. Noch viel weniger erschließt sich mir aber, dass nach dem Wunsch der beiden Minister Fälle, wie der des erst vor einigen Jahren verurteilten Knabenverstümmelers Sagan B. aus Wuppertal nicht unter die neue Regelung fallen sollen, genausowenig wie der Fall eines 8jährigen Hamburger Jungen, der unter Schmerzen und ohne wirksame Betäubung nach eine, nachher wohl auch zurückgenommenen Einverständnis seiner Eltern von einem Afghanen “zum Mann gemacht” wurde.

Auche diese Kinder werden lebenslang unter seelischen Folgen leiden. Was ihnen widerfahren ist, soll aber nach Wunsch der beiden Justizminister nicht privilegiert sein, denn diese Kindern wurde nicht die Klitorisvorhaut grundlos abgeschnitten, sondern “nur” die physiologisch nahezu identische Penisvorhaut.

Stellt man jetzt aber expliziert nur die Verstümmelung von Mädchen unter Strafe, entsteht dann nicht erst recht der Eindruck, die grundlose und gewaltsame Verstümmelung von Jungen sei etwas vollkommen normales?

Ratenzahlung

Manchmal scheinen bestimtme Bedürfnisse wirklich dringend zu sein. Da staunt der Laie und der Doktor wundert sich:

http://www.wer-weiss-was.de/theme49/article4683865.html

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    Internetseite eines “Beschneiders”: Vorübergehend gesperrt

    Kein Glück hatte ein türkischer Knabenbeschneider (“Sünnetçi”). Er hat seine Dienste auch außerhalb deGroße Sprücher Türkei angeboten und für seine “Dienste” eine durch einen Verwandten eine deutschsprachige Internetseite ins Netz gestellt.

    Hier schwärmte der Beschneider von den angeblichen Vorzügen seines Tuns und behauptete, es hätte nichts mit Religion sondern mit (Zitat) “Wohlbefinden” zu tun. Sogar von einem Marsch durchs ganze Land war großspurig in gebrochenem Deutsch die Rede.

    Dies ging so weit, dass sich der Beschneider bei der Arbeit fotografieren liess, diese Fotos ebenfalls auf der Internetseite veröffentlicht hat und sogar eine “Bewertungsfunktion” für jedes seiner Opfer zur Verfügung gestellt hat.

    Ein anderer türkischer Beschneider ist für seine Tätigkeit in Deutschland bereits wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden.

    Nun hat offenbar der Provider die Notbremse gezogen: Die Seite ist “vorübergehend gesperrt”:

    Gesperrter Beschneider


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