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Monthly Archives: März 2009

Der Schnitt – Ein Sachroman über die Beschneidung eines Jungen

Mit dem vorliegenden Sachroman, der den jungen Manuel ein Stück durch seine Jugend und sein Erwachsenenleben begleitet, hält Lukas Stoermer ein leidenschaftliches, aber fundiertes Plädoyer für mehr Aufklärung und einen sensibleren Umgang mit der fast schon standardmäßigen, oft aber auch nur gedankenlosen Beschneidung von Jungen in unserem Kulturkreis.

Gleichzeitig zeichnet der Autor das lebendige Bild eines Jungen im Deutschland der 1980er/ 1990er Jahre, in dem sich so mancher, der in dieser Zeit die Pubertät durchlebte und das Erwachsensein erprobte, sicherlich wieder erkennt!

Lukas Stoermer, geboren 1971, studierte Jura und Neuere Geschichte. Er arbeitet als Anwalt und Freier Journalist. Sein Interesse gilt vorwiegend sozialethischen und medizinrechtlichen Fragen. Er lebt in der Nähe von Hamburg. „Der Schnitt“ ist sein erster Roman.

Das Buch ist gestern auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt worden und ab sofort im Buchhandel – oder auch bei Amazon – erhältlich.

Der Autor freut sich auch über einen Besuch auf seiner Webseite.

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    Mehr verloren als “nur” die Vorhaut

    Bis zum letzten Dezember war Qiqa Simbi ein ganz normaler Jugendlicher, der in die 11. Klasse ging.

    Doch dann kam der Tag, an dem er statt der normalen Schule eine sogenannte Beschneidungsschule aufsuchte, um die bei einigen südafrikanischen Stämmen üblichen Initiationsriten durchzumachen und endlich zum Mann zu werden.

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    Investigativer Journalismus?

    Heute ist mir die Frankfurter Rundschau aufgefallen, und zwar mit diesem Satz:

    Was alles in eine männliche Harnröhre passt, darüber kann ein Mann Auskunft geben, der schon mal eine Phimose hatte.

    Warum ein Mann der “schon mal eine Phimose hatte” zu diesem Thema angeblich etwas beitragen kann, das lässt das Blatt ebenfalls nicht unerwähnt, offenbar weiß nur der Autor nicht, was eine Phimose ist.

    Er beschreibt das ganze nämlich so: Die Ärzte weiten die Harnröhre im vorher beschnittenen Glied mit zunehmend dicker werdenden Stäben.

    Hat irgendjemand schon mal davon gehört? Nein, war auch alles nur Spaß. Es geht in dem Artikel nämlich um einen “neuen Schundroman, der jeder Ernsthaftigkeit spottet”:  Erinnerungen an meinen Porsche von Bodo Kirchhoff, erschienen bei Hoffmann und Campe, Hamburg 2009, 240 S., 18,50 Euro.

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      007: Lizenz zum Verstümmeln?

      Sir Roger Moore – geadelter Ex-James Bond und Unicef-Botschafter – tut sich derzeit mit einem zweifelhaften Engagement hervor: Er will die Einnahmen aus seinem Auftritt beim kürzlich zu Ende gegangenen Eilat-Kammermusik-Festival in Israel für ein Unicef-Programm spenden, bei dem israelische Mediziner Ärzte in Swasiland ausbilden, damit diese dort sicher und effektiv gegen HIV beschneiden können.

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