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Monthly Archives: Februar 2009

Zu viel Routine, zu wenig Information und fatale Fehlentscheidungen: Zum Tod von Celian Noumbiwe (9 Wochen)

Wie erst kürzlich in Artikeln von The Times und Maidenhead Advertiser publiziert wurde, verblutete bereits im Februar 2007 ein 9 Wochen altes Baby nach einer nicht medizinisch indizierten Beschneidung in einer englischen Klinik – keine 14 Tage, nachdem ebenfalls in England ein zwei Wochen alter Säugling nach einer rituellen Beschneidung an Herzversagen gestorben war.

Die Hintergründe dieses tragischen Endes eines kaum begonnenen Lebens offenbaren dabei ärztliche Schlamperei und Verantwortungslosigkeit – aber auch fragwürdige Entscheidungen von Seiten der Eltern.

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Man wollte uns brechen

Zwangsarbeit für Jugendliche im Heim gab es bis in die 70er Jahre. Das “Landesfürsorgeheim” in Glückstadt in Schleswig-Holstein wurde 1974 als letzte Einrichtung dieser Art in der Bundesrepublik geschlossen: Dort landeten Jugendliche schon wegen kleiner Delikte oder weil überforderte Eltern sie dorthin abschoben.

Mehr auf dradio.de und auf landesfuersorgeheim-glueckstadt.de

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    Glückwunsch zur neuen Katze

    Auch von hier Glückwünsche an den Taxi-Blogger zur neuen Mieze-Katze!

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      Links -ACHT-

      Die Welt: Kinder-”Big Brother” ist grausamer als das Original

      Tirol Online: Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung – Mädchen glauben, sie seien ohne Beschneidung nicht rein und nicht schön – Bis zu 500.000 beschnittene Frauen und Mädchen in Europa

      Intaktiv-Online: Null Toleranz auch bei Verstümmelung von Jungen

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        Sie werden einfach nicht gefragt

        Gesundheitsportale sind eine gute Sache. Patienten können sich vom heimischen PC auch über peinliche und unangengenehme Themengebiete informieren, ohne aus der Anonymität heraustreten zu müssen.

        Interessant ist, was man manchmal zwischen den Zeilen liest. Stutzig wurde ich auf eesom, einem Gesundheitsportal, dass den Anspruch erhebt, versändlich und aktuell zu sein. Eigentlich ist die Seite gut gemacht und auch ansprechend illustriert. Dort kann man aber auch die Ansichten der Ärztin Jutta Manke zum Thema Therapie von Phimose nachlesen. Richtig erkennt sie, dass es Patienten gibt, die keine Beschneidung wünschen, sondern eine vorhauterhaltende operative Therapie. Aber dass dies “meist erwachsene Männer” sein sollen, daran fehlt mir der Glaube.

        Die weitaus meisten Beschneidungen dürfte wohl hierzulande an entweder kaum oder überhaupt nicht einwilligungsfähigen Jungen vorgenommen werden. Und die, Frau Manke, die werden – wie es eine Vielzahl von Beiträgen im Forum von Phimose-Info Deutschland und eine Vielzahl von Zuschriften zeigt – einfach nicht gefragt. Und ja, Frau Manke, da bin ich mir sicher.

        Und wo wir schon mal dabei sind, wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, dass “der Eingriff” möglichst mit 3 Jahren “eingeplant” werden soll? Weil man in diesem Alter den Jungen nicht fragen muss, bevor man drauf los operiert? Da reicht es aus Sicht mancher Ärzte offenbar aus, den Eltern irgendwelche Schauergeschichten zu erzählen.

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          Februar 2009
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