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Harnröhrenverengung

Über eine Harnröhrenverengung (lateinisch: Meatusstenose) haben wir an dieser Stelle schon öfters berichtet. Josef Fritzl, das “Monster von Amstetten” soll eine gehabt haben, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Heute soll es darum gehen, wie man sich eine derartige Verengung zuziehen kann. Eine Harnröhrenverengung erwirbt man in aller Regel durch Verletzungen an der Harnröhre. Die Harnröhrenverengung ist eine häufige Komplikation bei operative Eingriffen am Penis, etwa auch bei der Beschneidung von Jungen.

In der medizinischen Literatur wird nicht zu Unrecht darauf hingewiesen, dass eine Verengung der Harnröhre bei unbeschnittenen Jungen so gut wie nie vorkommt, es dürfte somit – abgesehen von Nachblutungen – eine der häufigsten Komplikationen der Zirkumzision sein. Eine Harnröhrenverengung kann jedoch auch im Alter auftreten.

Die Harnröhrenverengung kann sowohl operativ, als auch konservativ durch Dehnung der verengten Harnröhre erfolgen. Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall, ei

Operation im Ausland?

Nicht nur die Freizügigkeit im europäischen Binnenmarkt sorgt dafür, dass Patienten sich zunehmend auch im nahen Ausland nach Möglichkeiten umsehen, sich kompetent und kostengünstig behandeln zu lassen.

Viele Skandinavier lassen Eingriffe in Deutschland vornehmen, weil die Wartezeit kürzer ist. Schweizerinnen lassen Operationen im Intimbereich in Deutschland durchführen, da derartige Operationen in der Schweiz rechtlich problematisch sind. Deutsche lassen sich in der Türkei ihre Augen lasern oder in Polen die Zähne richten.

Ein eher ungewöhnliches Reiseziel ist Russland, denn dort kann einem geholfen werden, wenn man das Körpergewicht reduzieren will. Obwohl es eine große Auswahl chirurgischer Eingriffe zur Gewichtsreduktion gibt, haben sich zwei davon als Weltstandard durchgesetzt: Das magenband und der magenbypass.

Magenband

Magenband

Das heißt, dass in Europa eindeutig die Magenband-Operation dominiert, in den USA jedoch der Magen-Bypass. In der letzten Zeit gewinnt die Magen-Schlauch- Operation an Popularität, da es ein verhältnismäßig sicherer und gleichzeitig sehr effizienter Eingriff ist.

Eine Operation wie der Biliopankreatische Bypass wird relativ selten und nicht überall durchgeführt. Hauptsächlich wird er in Italien (Herkunftsland des Erfinders) und Kanada durchgeführt. Dies lässt sich damit erklären, dass der Biliopankreatische Bypass die größten Erfolge bei der Gewichtsreduktion mit sich bringt, dieser ist jedoch verbunden mit langfristigen Komplikationen des Stoffwechsels. Die Operationen, die appetithemmende Wirkung hervorrufen sollen, wie z.B. der Magenschrittmacher, werden zurzeit noch wissenschaftlich untersucht und somit in der Praxis nicht angewandt.

Magenbypass

Magenbypass

Aber wie immer gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte einen Arzt. Klären Sie bitte auch vorher, wer im Falle von Komplikationen haftet, denn egal ob Zahnersatz aus Polen oder Magenbypass in Russland, sein Recht im Ausland durchzusetzen ist noch schwieriger, als es im Falle von Kunstfehlern in Deutschland ist.

Warum Säuglingsbeschneidung angeblich nicht so schlimm ist

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hat Intaktivist Ali Utlu Bilder einer Einrichtung gezeigt, auf der – insbesondere in den USA – männliche Säuglinge bei der Beschneidung gefesselt werden (Circumstraint):

Der überwiegende Teil der Leser war mit Recht empört, was dort zu sehen war. Nur ein Twitterer hatte damit kein Problem, denn:

Wenn die Welt denn nur so einfach wäre, denn auch für einen Säugling ist dies eine sehr traumatische Erfahrung.

Hilfsmittel zu Vorhautrekonstruktion und Co.

Was eine Phimose ist, wissen regelmäßige Leser dieses Portals in der Regel schon ganz genau, eine genaue Definition sollte an dieser Stelle jedoch nicht fehlen. Eine Phimose liegt etwa nach der Leitlinie der deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie dann vor bei

Unmöglichkeit der atraumatischen Retraktion des Präputium über die Glans infolge einer Fibrose oder Vernarbung der Präputium-Öffnung.

Einfacher ausgedrückt liegt eine Phimose also dann, wenn sich die Vorhaut nicht oder nur unter Schmerzen über die Eichel zurückschieben lässt und der Grund der Unmöglichkeit des Zurückschiebens nicht in einer Verklebung der Vorhaut mit der Eichel begründet liegt.

Häufig wird eine vermeintliche Phimose auch dann diagnostiziert und operiert, wenn die genannten Voraussetzungen nicht vorliegen, die Haut schlicht eng aussieht oder ganz andere Probleme schildern, die eine andersartigen Behandlung bedürften. Auch ist es so, dass eine vorliegende Phimose gerade im Kindesalter nur sehr selten operativ behandelt werden muss. Das ist bekannt, aber die hohen Zahlen von Operationen an der Vorhaut kleiner Jungen sprechen eine andere Sprache.

Viele Jungen und Männern leiden unter dem womöglich sogar aufgezwungenem Operationsergebnis. Für diese Männer werden wir in Kürze eine Übersicht über die Möglichkeiten der Vorhautrekonstruktion erstellen. In den USA wird geschätzt, dass bereits eine 6stellige Zahl an Männern den Prozess einer Vorhautrekonstruktion hinter sich haben.

Andere Männer dagegen leiden unter einem tatsächlich oder vermeintlich unterdurchschnittlich langem Penis. Diesen Männern sei das Internetportal Penisvergrössern.com der Münchener Firma KESK Solutions empfohlen, die hierfür mehrere Möglichkeiten vorstellt, mehr zum Thema Penisvergrösserung gibt es also hier.

Was kann Religion rechtfertigen?

Nicht nur die Rechte von Jungen bleiben nach den Vorstellungen religiöser Würdenträger auf der Strecke, sondern auch die Rechte von Tieren. Es soll hier nicht etwa um den Unterschied zwischen Babysittern und Tiersittern, wie etwa von www.Hundesitter.de gehen, denn beide machen sicherlich sehr engagiert ihren Job, sondern um viel elementarere Probleme, nämlich darum, welche Eingriffe in die Rechte durch Religionen als gerechtfertigt anzusehen sind. Dennoch sei mit der Hinweis auf die genannte Plattform gestattet, denn sie zeigt, dass Tierschutz eigentlich eine ganz unreligiöse Sache ist und auch Eingriffe in den bestehenden rechtlichen Schutz von Tieren nicht durch Religionen zu rechtfertigen sind. Der deutsche Gesetzgeber war der Meinung, das “Problem” der rituellen Beschneidung von Jungen, also der Genitalverstümmelung, durch eine Sondervorschrift im Familienrecht zu regeln. Das BGB regelt in dem Vorschriften zum Familienrecht ganz allgemein, dass entwürdigende Erziehungsmaßnahmen unzulässig sind. Für chirurgische Eingriffe am Penis ohne jegliche medizinische Grundlage soll das im Spezialfall von nicht-einwilligungsfähigen Jungen nicht gelten. Hier wird nicht einmal in jedem Fall verlangt, dass der Operateur Arzt ist oder mit Betäubungsmitteln zur Schmerzausschaltung umgehen darf. DIese Vorschrift gibt es seit Ende 2012.

Schächtung eines Huhns

Schächtung eines Huhns, Quelle: WikiCommons, Nutzer Yofial

Ein ähnliches Problem haben allerdings auch Tiere, hiermit ist nicht etwa das kupieren der Rute von Hunden gemeint, sondern qualvolle Methoden der Tötung zum Verzehr. Manche religiösen Riten verlangen, dass Tiere engegen den Regeln des Tierschutzrechts getötet werden, also bei lebendigem Leibe und vollem Bewusstsein ausbluten müssen. In Österreich ist 2012 das entsprechende Gesetz (durch § 4 des Bundesgesetzes zur Durchführung unmittelbar anwendbarer unionsrechtlicher Bestimmungen auf dem Gebiet des Tierschutzes) gelockert worden. Es stellt nicht mehr vermeidbare Schmerzen bei der Tötung von Tieren unter Strafe, sondern ungerechtfertigte Schmerzen. Auch hier stellt sich wieder die Frage, was Religion alles rechtfertigen kann. Wie die Geschichte der deutschen Gesetzgebung zur Genitalverstümmelung von Jungen zeigt, offenbar viel zu viel. Vermeiden lässt sich das Leid bei der Beschneidung von Jungen beispielsweise ganz einfach dadurch, dass man derartige Riten unterlässt. Aber offenbar kann Religion geradezu reflexartig jeden Unsinn rechtfertigen.

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