Donnerstag, 17. Mai 2012
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Beschneidung schützt nun doch nicht vor HIV

Einer amerikanischen Studie zufolge gibt es keinen signifikanten Unterschied beim Infektionsrisiko mit HIV beim Geschlechtsverkehr beschnittener bzw. unbeschnittener homosexueller Männer.

Afrikanische Studien, die allerdings vorzeitig abgebrochen wurden, kamen bei heterosexuellen afrikanischen Männern zu einem anderen, nämlich von den Initiatoren gewünschten Ergebnis. Es zeigte sich jeweils, dass das Ergebnis umso “besser” war, je früher die Studien abgebrochen wurden.

Einen Schuldigen, warum es diesmal nicht geklappt hat, hat man auch schon ausgemacht: “HARRT”, eine hoch-aktive antiretrovirale Therapie könnte dafür gesorgt haben, dass bereits infizierte Männer das Virus beim Sex nicht weitergegeben haben.

Dass Beschneidung keinen sicheren Schutz gegen HIV-Infektionen darstellen kann, ist, jedenfalls unter europäischen Medizinern, vollkommen unbestritten. Insbesondere stellt Beschneidung keinen Ersatz für die Benutzung von Kondomen dar.

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