Marokko, Islam und blutige Tradition
Geschrieben von admin in Religion Sonntag, 30 März 2008 15:31 3 Kommentare
Seit einigen Monaten tingelt Herr Prof. Mohammed Belghazi von der Universität in Rabat (Marokko) durch Ostdeutschlands Volkshochschulen und hält dort Vorträge.
Tiefgründige Einblicke will er bieten, die seiner Meinung nach oftmals oberflächlichen und falschen Darstellungen in den Medien zurechtrücken.
Man müsse die Antworten aus der Mentalität seines Volkes heraus verstehen gibt er zu bedenken als er minutenlang über die – in Marokko garnicht praktizierte – Mädchenbeschneidung schimpft und dann – strategisch geschickt – die genitale Verstümmelung von kleinen Jungen als etwas vollkommen normales und harmloses darstellt, was auch nichts mit Religion zu tun hätte sondern mit der Gesundheit. Kritiker bekommen gleich die Antisemitismuskeule zu spüren. “Die Juden machen das auch” bekommt man zu hören, wenn man anmerkt, dass dies so normal nicht sei.
Die Realität in Marokko sieht freilich anders aus. Auch marokkanische Jungen sind traumatischen Ritualen ausgeliefert, die von der Familie dann auch noch großartig gefeiert werden und die Opfer nach vollbrachter Tat öffentlich zur Schau gestellt werden, wobei “wohltätige” Organisationen die Kosten für die Beschneidung bei den Söhnen der armen Familien übernehmen. Sogar von regelrechten Massenbeschneidungen von tausenden Jungen anlässlich der Beschneidung des Kronprinzen Moulay El Hassan wird berichtet.
Nicht selten wollen Mütter ihre Söhne vor der traditionsgemäß von den Großeltern organisierten Verstümmeldung zu bewahren und greifen deshalb selbst zu den abenteuerlichsten Methoden, nicht selten schneiden sich die Mütter einige Haare ab und wollen dann die Vorhäute ihrer Söhne damit abklemmen, was in der Folge dazu führt, dass die Eichel des Penis im Krankenhaus wieder angenäht werden muss.
“Der Islam, das sind 10 Prozent der Koran, 20 Prozent die Worte des Propheten und 70 Prozent die Tradition. Aus dieser Tradition heraus ergeben sich die vielen Irrtümer, die wir lösen müssen. Doch bei einer Analphabetenzahl von einem Drittel der Bevölkerung ist das ein langer Weg” so Prof. Belghazi. Na dann gehen sie mal gutem Beispiel voran und hören sie auf ihre eigenen traumatischen Erlebnisse zu verklären!
Von Prof. Belghazi hatte ich auch schon gehört, konnte mir aber kein Bild machen. Danke für Deine Infos!
Also ich muss schon sagen das der Jenige der dass geschrieben hat totalen Blödsin redet!!
1. Der Islam Besteht sicher nicht zu 70 prozent aus Tradition sonder 100 prozent aus Koran und Sunna!!(Die Leute die Tradition mit einbeziehn sind keine richtige Mosleme).
2. Die beschneidung der Jungen ist sehr wohl religieus, warscheinlich kennt sich dieser Prof. Belghazi mit seiner Religion nicht so gut aus,es gibt nämlich vielle möchtegern Mosleme!!(natürlich hat es auch medizinische Gründe: beschnitte Männer sind viel reiner da keine Urin oder Sperma rückstände in der vorhaut bleiben die dann anfangen zu stinken, es wird die ansteckungsgefahr mit krankheiten z.b: Hepatitis, aids etc…stark veringert).
3.ich habe 9 Jahre in Marokko gelebt und dass mit dem abklemmen der Vorhaut der Söhne mit den Haaren der Mütter bis die Eichel angeblich abfällt habe ich noch nie gehört.
Also bitte Informieren Sie sich beim nächsten Mal besser und hören Sie auf andere Leute zu beleidigen in dem Sie so einen Unsinn schreiben.
Ich habe es ganz sicher nicht nötig mich von Ihnen über “Ihre Wahrheit” über “den Islam” belehren zu lassen. Gibt es den _einen_ Islam überhaupt? Davon abgesehen möchte ich behaupten gut informiert zu sein.
Ob sich Prof. Belghazi mit seiner Religion auskennt oder nicht, möchte ich nicht beurteilen. Jedenfalls gehört er offensichtlich nicht zu den Muslimen, die ihre Töchter allenfalls verschleiert auf die Straße lassen.
Dass sich die Ansteckungsgefahr von Beschnittenen mit Hepatitis und Aids stark von der Ansteckungsgefahr intakter Männer unterscheidet ist ein Mythos. Die oft zitierten angeblichen 65% und mehr entstammen einer Datenbasis, die schlichtweg unhaltbar ist, den Herstellern der Studie snd nämlich die Probanden weggelaufen. Man hat allerdings nach dem Dritten (?) Durchlauf festgestellt, dass das Ergebnis umso “besser” wird, je schneller man die “Studie” abbricht. Anersherum hätt eman zugeben müssen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Beschneidung un den genannten Krankheiten gibt, wenn man tatsächlich eine Langzeitstudie durchgeführt hätte, was andere Forscher durchaus getan haben.
Normale Männer stinken im Übrigen auch nicht, jedenfalls dann nicht, wenn sie sich waschen. Dr. Belghazi hat mir im Übrigen persönlich versichert, dass es auch in Marokko sauberes Wasser gibt.
Ganz sicher ist es aber so, dass einem so manche Religion kräftig das Gehirn vernebeln kann. In einer durchaus interessanten amerikenischen Fernsehserie wurde einmal die Frage aufgeworfen, ob man denn überhaupt fromm und trotzdem bei Verstand sein kann.
Jedenfalls fühlen sich rational denkende Menschen nicht gleich beleidigt, nur weil jemand – im Übrigen ganz harmlos und beiläufig ganz beiläufig – über einige Tatsachen berichtet hat.
Die Sache mit den mit Haaren abgeklemmten Vorhäuten entstammt im Übrigen einem Aufsatz eines ägyptischen Arztes, der (u.a.) drei marokkanische Kollegen zitiert hat. Insgesamt kommt er zu dem Schluss:
“in our region, ritual circumcision and hair-tie strangulation injuries are the most common causes of penile trauma in children”
übersetzt
“In unserer Region sind rituelle Beschneidungen und Verletrungen durch Strangulationen nach Abbinden mit Haaren die häufigsten Ursachen von Penis-Traumata bei Kindern”.
Mir ist zwar auch klar, dass es sowas eigentlich nicht geben darf, trotzdem ist es keine Beleidigung darauf hinzuweisen, dass es soetwas (u.a. in Marokko) trotzdem gibt.
Was das “Schreiben von Unsinn” angeht, sollten Sie sich einfach mal an Ihre eigene Nase fassen.